Das große Promipilgern auf dem Jakobsweg
Posted on August 22, 2007
Neu in ProSieben, Doku |
Im Herbst 2007 ist es soweit. Auf ProSieben startet die 10-teilige Doku-Soap über “Das große Promi-Pilgern“. Dabei wandern 5 Prominente auf dem berühmten Büßerpfad “Jakobsweg“, der zuletzt durch das Wander-Buch von Hape Kerkling wieder in aller Munde war.
Das Prominenten-Pilgern begleitet die Wander-Touren von TV-Moderatorin Charlotte Engelhardt, Schauspieler Claude-Oliver Rudolph, Oliver Petszokat (Oli P.), Schauspielerin Katy Karrenbauer und Schauspieler Ingo Naujocks. Insgesamt 12 Tage waren die 5 Prominenten auf die 760 Kilometer lange Wander-Tour über den Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
Unterwegs sind Charlotte Engelhardt und die Pro7-Promis noch bis zum 31. August diesen Jahres. Die Ausstrahlung der Pilger-Dokumentation Das große Promipilgern wird im Herbst 2007 auf ProSieben erfolgen. Charlotte kennt Mitpilgerer Oli Petszokat bereits von den Stars auf Eis.
Kommentare
13 Responses to “Das große Promipilgern auf dem Jakobsweg”
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promi pilgern!
ich war mit meiner freundin zur selben zeit am jakobsweg mit dem fahrrad unterwegs.unsere wege haben sich in bugos und astorga gekreuzt.wir haben mit ingo (käse liebhaber) und kathi (rocky horror “magenta”) etwas geplaudert und gegessen.ich glaube die hatten sehr viel spaß.war eine nette begegnung.
Wir waren auf dem Vorplatz der Kathedrale von Santiago de Compostella, als die 5 jeweils mit ihrem Kamerateam dort ankamen. Auf kurze Nachfrage bei Charlotte Engelhardt bestätigte diese, dass alle just zu diesem Zeitpunkt das große Ziel erreicht hatten. Es war nett, mit ihr zu plaudern.
63km/Tag … nicht schlecht
Also ich bin selbst schon den jakobsweg gegangen aber 63 kilometer am tag sind nicht möglich aber das motto von prosieben sagt ja alles we love to entertain you.
Unterhalten wird mann ja aber die realität sieht anders aus.
Ich finde diese Serie nicht gut, da ich es nicht gut finde solche Sachen so zu vermarkten. Ich denke, dass viel Menschen den Weg wirklich aus religiöser Überzeugung pilgern oder, wenn es aus sportlichen Gesichtspunkten erfolgt, wenigstens den Respekt vor der Sache haben. Bei Hape Kerkeling fand ich es okay, dass er gepilgert ist und danach alles als Buch herausgebracht hat. Aber, den Weg zu gehen, nur um eine TV-Serie zu machen, das finde ich irgendwie respektlos gegenüber den anderen Pilgern.
Ich habe vor 2008 den Weg zu gehen, habe aber jetzt meine Bedenken, dass aufgrund von solchen Serien die ganze Sache lächerlich gemach wird. Habe Hape Kerlings Buch verschlungen, das Hörbuch dazu ebenfalls gekauft und wollte ein paar Jahre warten, damit der Hype ggf. etwas geringer wird. Gegenteil passiert. Habe keine grosse Lust im Gänsemarsch 760 km zu laufen. By the Way, 63 km am Tag ohne Tiptopvorbereitung - no Chance. Ich habe die Sendung am 14. Okt das erste und letzte Mal gesehen. Ich weigere mich soetwas nochmal anzuschauen!
Ich bin den Weg auch gegangen(2003) und da waren schon genug Leute unterwegs, auch ohne Extra-Werbung durch PRO 7! Ich finde es nicht gut, dass der Weg jetzt scheinbar zu einem lustigen Wanderweg verkommt. Und 63km/tag, hallo? Ich gebe zu ich hab die Serie noch nicht gesehen, aber hatten die einen Rucksack? Trugen sie Rollschuhe und fuhren bergab?
Jedenfalls find ich es sehr schade, dass es jetzt eine TV-Serie darüber gibt. Ich werde es wohl nicht gucken.
Was ausgerechnet Pro7 zu dieser Aktion getrieben hat wird man wohl nie klären können. Passt doch gar nicht zur Zielgruppe. Ich war selbst auf dem Jakobsweg unterwegs. Wenn dort jetzt auch noch sog. Promis und Kamerateams unterwegs sind, dann ist das das Ende des Caminos.
Ich bin im Sommer die gleiche Strecke gegangen. Ich bin ihnen öfter begegnt, aber leider immer nur als sie in ihren klimatisierten schwarzen Jeeps an mir vorbei gefahren sind. Sie haben in Hotels geschlafen, in Restaurants gegessen und haben ihren Müll einfach dort liegen lassen wo sie gerastet haben.
Eine Besonders schöne Begegnung hatte ich dann in Finnisterra, ich saß unten auf einem Stein als die Kampflesbe aus Frauenknast runterkam ein bischen das Meer angeschaut hat und dann als sie versucht hat wieder hochzukommen rief: “Scheiße, ist das steil ich hab kein Halt, Stefan komm helf mir! HIILFE!” Dann hat sie sich kurz auf den Hintern gesetzt bis der besagte Kameramann dann runterkam und ihr hoch half..
Im Verlauf des Tages haben sie dann noch oben all ihre Plastikklamotten und ein bischen Müll verbrannt und damit eine riesige schwarze Rauchwolke produziert, um dann von einem Helikopter, nach ihrer “anstrengenden” und bestimmt sehr “nervenaufreibenden” “Pilgerschaft” beim Triumph auf den Felsen gefilmt zu werden.
Diese Serie ist einfach eine Riesengroße Seifenblase für den “einfachen” Mitbürger.. Zum erbrechen..
[…] Das große Promipilgern auf dem Jakobsweg - Serien, Schauspieler und DVDs bei TV-Serie.org Am 14. Oktober 2007 um 18:51 Uhr […]
Also, ich finde es unmöglich, mit welchen Argumenten hier über die Doku geschimpft wird. Was spricht dagegen, dass auf den Jakobsweg in der Art und Weise aufmerksam gemacht wird? Genau das sorgt doch für den Erhalt dessen. Der Jakobsweg in Deutschland ist ja so gut wie unbekannt und von Pilgerhergen, die so gut (ehrenamtlich!) betreut werden träumen wir nur. Warum ist das wohl so?
Ich bin ihn selbst schon gelaufen (mehrfach) und wenn ich so einen Quatsch lese, wie:”Ich gehe den Weg jetzt nicht mehr, weil ich keine Lust habe in der Fülle der ‘Lustwanderer’ unterzugehen…” kann ich mir nur an den Kopf langen. Es ist doch jedem seine Sache, warum er den Weg entlang geht. Wo bleibt denn die christliche Toleranz? Der eine will einfach nur weg, der andere will in der endlosen Weite Dauermeditieren und der andere will tatsächlich die Gottesenergie spüren, von der er schon gehört hat. So soll es sein. Warum soll einer nicht auch einfach mit einem Ziel wandern können über eine gut organisierte Route? Warum glauben die Deutschen eigentlich immer, es müsste alles ’seine Richtigkeit haben’? Es ist wieder mal nur ein Armutszeugnis, und peinlich sich auf dem Camino als Deutscher zu outen, wenn man sowas hier liest. Außerdem spricht sowieso nur jede Menge tiefster Neid aus den Beiträgen hier und solche Leute schreiben hier von ‘religiöser Überzeugung’. Außerdem liefen die Promis keine 63 km am Tag und waren auch nicht nur 12 Tage unterwegs, sondern mehrere Wochen. Zuhören beim Fernsehen ist eine gute Alternative.
Was ist mit den Argumenten von Felix Reimann? Sind die genauso albern?
Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass jemand den Jakobsweg einfach als Wanderweg geht, ich bin schließlich nicht die Inquisition. Ich hätte auch nichts dagegen, dass man über Leute, die den Weg aus irgendwelchen ehrlichen Motiven, sei es Religion, Selbstfindung oder sportlicher Ehrgeiz, gehen, eine Fernsehserie macht, genauso, wie ich nichts dagegen hatte, dass Hape ein Buch darüber geschrieben hat.
Aber “Das große Promi-Pilgern” kommt mir eher wie eine Selbstdarstellungs- (nicht -findugs-) Plattform für Promis im weitesten Sinne des Wortes vor, die man sich genausogut im Dschungelcamp vorstellen kann (und in mindestens einem Fall tatsächlich schon dort sehen konnte), und die jetzt eben den Jakobsweg gehen (oder sich im klimatisierten Jeep fahren lassen), weil das gerade in ist. Wie tom schon sagte, sie gehen den Weg NUR UM eine TV-Serie zu machen. Und es ist nicht mal eine originelle Idee, sondern eine Trittbrettfahrt auf dem Erfolg von Hape Kerkelings besagtem Buch.
Das “Pilgern” zu nennen finde ich geschmacklos, weiter nichts.
Davon abhalten, den Weg selbst zu gehen, wird es mich mit Sicherheit nicht.
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